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Artikel

Auswahl der Kondensatorbatterien

am .

Wenn die wirtschaftlichste Lösung kostspielig wird

Jeder Techniker mit minimalen elektrischen Kenntnissen ist in der Lage, die Blindstromkompensation zu bestimmen oder zu berechnen. In der Regel erfolgt dies mithilfe «einer einzigen Stromrechnung». Wir betonen hier «eine einzige Stromrechnung», da an diesem Punkt eine Reihe von Fehlern entstehen kann, die leider immer häufiger mit wirtschaftlichen Verlusten einhergehen, die die Kosten für eine ordnungsgemäße Bestimmung einer Kondensatorbatterie bei Weitem übersteigen.

Die Berechnung der zu kompensierenden Blindleistung anhand der Stromrechnungen bietet uns einen ziemlich verlässlichen Näherungswert für die Größenordnung und kann so als Grundlage für weitere Maßnahmen verwendet werden. In diesen Fällen sollte sichergestellt werden, dass die Berechnungen anhand der größtmöglichen Anzahl von Rechnungen erfolgen, da zeitlich begrenzte Einflüsse auftreten können, die nicht berücksichtigt werden sollten (Beispiel: Bürogebäude und Hotels, die im Sommer ganz unterschiedliche Verbräuche aufweisen).

Wie oben erwähnt, muss dies unsere Grundlage für weitere Maßnahmen sein, doch sollten weitere Faktoren berücksichtigt werden, die nicht aus der Stromrechnung hervorgehen und für eine korrekte Kompensation der Blindleistung zwingend erforderlich sind:

  • Geschwindigkeit der Bedarfsschwankungen.
  • Symmetrie des Systems.
  • Niveau der Oberschwingungsverzerrung.

Wir konzentrieren uns hier auf den letzten Faktor, da immer häufiger Netze mit harmonischer Verzerrung anzutreffen sind.

Für eine induktive Blindstromkompensation ist die Installierung einer parallel geschalteten Kondensatorbatterie logisch, um diese Energie abzuschwächen und die Scheinleistung (kVA) an die Wirkleistung (kW) anzugleichen, die tatsächlich zur Verrichtung nützlicher Arbeiten verwendet wird. Dieses überaus einfache Grundprinzip lässt sich als Parallelschaltung zwischen einer Induktivität (L – Wandler und Netz) und einer Kapazität (C – Kondensatorbatterie) zusammenfassen.

esquema y curva de resonancia

Bei einer genaueren Betrachtung des Frequenzverhaltens dieses Systems würden wir feststellen, dass die Anlage bei einer Frequenz fR eine wesentlich höhere Impedanz aufweist als im normalen Zustand.

Wie bereits erwähnt, sind heute immer häufiger Anlagen mit nichtlinearen Lasten anzutreffen, die eine erhöhte harmonische Verzerrung des Stroms und gleichzeitig auch der Spannung zur Folge haben.

Arten der Lasten   

1. Gleichrichter
2. Lichtbogenschweißgeräte
3. Drehzahlregler
4. USV
5. Entladungslampen
6. Computer

Das Auftreten von Strömen, deren Frequenz höher ist als die Grundfrequenz von 50 oder 60 Hz, bewirkt, dass die oben beschriebenen Resonanzbedingungen erfüllt werden können. Dies wirkt sich vor allem aus auf:

  • Verstärkung der Spannungsverzerrung der gesamten Anlage (kann empfindliche elektrische Geräte und Elemente stören)
  • Höhere Stromabsorption und folglich übermäßige Erhitzung der Kondensatoren, was ihre Leistung und Lebensdauer beeinträchtigt und in einigen Fällen zur vollständigen Zerstörung der Kondensatoren führen kann.

Nachdem wir alle diese Argumente und Effekte aufgeführt haben, möchten wir sie anhand eines realen Beispiels veranschaulichen.

Anlage mit Standort in Spanien, eingesetzt im Hüttenwesen (Bearbeitung von Metallteilen). Diese Anlage umfasst einen Stromwandler mit 1000 kVA, verschiedene Verteilerschalttafeln mit Rotationsmaschinen (Drehmaschinen, Förderbänder, Hubwerke usw.) und Geschäftsräumlichkeiten (Büros, Versandlager, Umkleideräume usw.).

Nachdem der leitende Wartungstechniker des Unternehmens beträchtliche Mehrkosten für Blindleistungsverbrauch festgestellt hatte, berechnet er anhand «einer» Stromrechnung die zu installierende Kondensatorbatterie, ohne dabei andere Faktoren zu berücksichtigen.

Er entschied sich für die Anschaffung einer herkömmlichen Kondensatorbatterie mit Schützschaltung von 150 kvar.

Einige Wochen nach ihrem Einbau wurde an der Kondensatorbatterie Rauchaustritt festgestellt, was die Zerstörung von zwei Kondensatoren und die Auslösung eines Alarms der betroffenen Arbeitsstätte zur Folge hatte. Die Kondensatoren wurden eine Woche später ersetzt und nach kurzer Zeit trat wieder der gleiche Effekt auf. Diesmal zusammen mit der Auslösung mehrerer Schutzschalter der kleineren Verteilerschalttafeln wie etwa in Umkleideräumen, an Hilfsmaschinen und im Versandlager. Die beschädigten Kondensatoren wurden erneut ersetzt. Diesmal durch stärkere 460 V Kondensatoren, was allerdings erfolglos blieb, da sich der Vorgang wiederholte. Schließlich entschied man sich für das Abschalten der Kondensatorbatterie und damit letztlich wieder zur Zahlung der Zuschläge für Blindstrom.

Der Wartungstechniker des Unternehmens beauftragte CIRCUTOR als Marktführer in Blindstromkompensation mit der Überprüfung dieser Kondensatorbatterie. Es wurden einige einfache Messungen an der Hauptschalttafel der Anlage vorgenommen. Dabei handelt es sich um einfache Messungen ohne die angeschlossene Kondensatorbatterie und mit dieser (stets bei Anlage unter Last).

Esquema de THD (U)% y THD (I)% indicando con y sin batería conectada
Schema THD (U)% und THD (I)%, Angabe mit und ohne Anschluss der Batterie

Obwohl die Anlage einen relativ geringen Verzerrungsgrad des Stroms (7-8 % THDI% bei XX A) aufwies, war die Verzerrung der Spannung nicht unerheblich (3,3 % THDV%). Nach eigener empirischer Erfahrung liegt das Risiko, dass eine Anlage in Resonanz gerät, bei 15 % THDI% und 2 % THDV% (es gibt diesbezüglich keine besonderen Bestimmungen).

Bei der manuellen Überprüfung der Kondensatoren konnte ein erheblicher Anstieg der THDV% festgestellt werden. Dies ist ein eindeutiger Hinweis dafür, dass eine Parallelresonanz erzeugt wird. Bei vollständig eingeschalteter Batterie wurden unter Vollast im Werk Werte von 80 % THDI% und 23 % THDV% erreicht. Zum Vergleich sei erwähnt, dass der Grenzwert für die Qualität der Versorgungsspannung (UNE EN-50160) 8 % beträgt. 

Sin batería conectada

Ohne angeschlossene Batterie

Con batería conectada

Mit angeschlossener Batterie

Abschließend nahmen wir eine Schätzung der durch diese Falschinstallation verursachten Kosten vort:

KONZEPT Anz. BETRAG
Herkömmliche Batterie 150 kvar 1 4400 €
Austausch der Kondensatoren 400 V 9 3056,50 €
Austausch der Kondensatoren 460 V 6 2474 €
Arbeitsaufwand (geschätzte Kosten 20 €/h) 19 380 €
Ausfälle Fertigung und Versand (geschätzte Kosten 2500 €/h) 2,5 6250 €
Zuschlag für Blindleistung (durchschnittliche monatliche Kosten 958 €/Monat) 2 1916 €
Verdrosselte Kondensatorbatterie Typ FR 1 12285 €
GESAMTKOSTEN   30761,50 €

Hier wird deutlich, dass eine scheinbar billigere Lösung letztendlich zu wesentlich höheren Kosten führte. Hätte man sich stattdessen von vornherein für eine korrekte technische Lösung mit einer verdrosselten Batterie des Typs FR entschieden, wäre eine Kosteneinsparung von praktisch rund 60 % möglich gewesen.

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Francesc Fornieles Castells
ffornieles@circutor.es
Responsable de Mercados - División Calidad de Red
Markets Manager - Power Quality Division

 

Sind alle Kondensatorbatterien geeignet?

am .

Warum sind nicht alle Batterien im gleichen Maße für die Blindstromkompensation geeignet?

Die Bedeutung eines geeigneten Bandstoppfilters

In diesem Artikel erklären wir, warum der Einbau einer Kondensatorbatterie eine wesentliche Veränderung der Elektroinstallation darstellt; diese Änderung kann bei der Auswahl einer falschen Kondensatorbatterie aufgrund von Oberschwingungen das gesamte System aus dem Gleichgewicht bringen; Folgen sind schwere Probleme der Kondensatorbatterie und der Anlage, die zu Produktionsausfällen führen und mit hohen wirtschaftlichen Verlusten verbunden sind.

Nachfolgend versuchen wir, die verschiedenen Abstimmfrequenzen und die Folgen einer fehlerhaften Abstimmungen zu erläutern und Ihnen einige Tipps zur Vermeidung dieser Problemen zu geben.

Die Verbesserung der Energieeffizienz mit Kondensatorbatterien

Aufgrund der allgemeinen Bemühungen bei der Verbesserung der Energieeffizienz und des Anstiegs der Stromtarife finden Systeme zur Blindstromkompensation mittels Kondensatorbatterien immer häufiger Anwendung. Wie alle elektrischen Geräte beinhaltet der Einsatz von Kondensatorbatterien elektrische Auswirkungen auf die Gesamtanlage, in der sie installiert werden. Neben der Kompensation des Blindleistungsverbrauchs ist die Änderung des Verhaltens gegenüber Oberschwingungen der wichtigste Effekt innerhalb des jeweiligen Stromnetzes. Diese Änderung kann mittelfristig eine Verringerung der Blindstromkompensation und somit eine Beeinträchtigung des elektrischen Gleichgewichts der Anlage beinhalten und sogar zu Produktionsausfällen führen.

Elektrische Anlagen werden immer komplexer und umfassen verschiedene induktive, kapazitive und elektronische Verbrauchslasten, die in den betroffenen Netzen hohe Oberschwingungsverzerrungen verursachen. Dies führt dazu, dass die überwiegende Mehrheit der Hersteller von automatischen Blindlast-Kompensationsanlagen ihr Produktangebot um geeignete Geräte für den Einsatz in Netzen dieser Art erweitert.

Die Bedeutung der Abstimmungsfrequenz der Kondensatorbatterien

Diese allgemeine Übereinstimmung gilt allerdings nicht bei der Abstimmungsfrequenz, die sowohl von den automatischen Blindlast-Kompensationsanlagen als auch von den stationären Kompensationseinheiten mit Bandstoppfilter verwendet werden (auch als verdrosselte Filter bezeichnet).

In den eher seltenen Fällen, in denen Oberschwingungen der 3. Ordnung (150 Hz in 50 Hz-Netzen) vorherrschen, ist es allgemein üblich, Bandstoppfilter mit einer Abstimmungsfrequenz von 134 Hz zu verwenden (Verdrosselungsfaktor p = 14 %) zu verwenden; aber im Falle der meisten Anlagen, in denen eine Batterie mit geeignetem Bandstoppfilter für Oberschwingungen der 5. Ordnung (250 Hz in 50-Hz-Netzen) benötigt wird, die normalerweise durch die üblichen Quellen von Oberwellenströmen – dreiphasige Stromverbraucher mit 6-Puls-Gleichrichterbrücke am Eingang wie z. B. Drehzahl- oder Frequenzregler, AC/DC-Gleichrichter, Induktionsöfen – verursacht werden, ist die verwendete Abstimmungsfrequenz sehr unterschiedlich und variiert in der Regel zwischen 170 und 215 Hz (von p = 8,7 % bis p = 5,4 %).

Allerdings gibt es zwei häufig verwendete Abstimmungsfrequenzen, mit Verdrosselungsfaktor p = 7 % (Abstimmungsfrequenz von 189 Hz in 50-Hz-Netzen) bzw. p = 5,67 % (Abstimmfrequenz von 210 Hz in 50-Hz-Netzen).

Aus den genannten Gründen könnte man davon ausgehen, dass die Auswahl eines Wertes von p = 7 % oder p = 5,67 % in Bezug auf das Verhalten der Anlage beim Anschluss an das Stromnetz keine relevanten Auswirkungen zur Folge hat. Das ist allerdings nicht ganz richtig.

Bandstoppfilter und ihre Wirkung auf die Installation

Bevor wir diese letzte Aussage näher beleuchten, möchten wir kurz die Funktionsweise der Bandstoppfilter erläutern. Bei Betrachtung des Impedanz/Frequenz-Diagramms einer Reihenschaltung aus Filterdrossel und Kondensator mit p = 7 % (grüne Linie der Abb. 1) zeigt sich, dass dieser Verdrosselungsfaktor die geringste Impedanz bei 189 Hz aufweist, während der Faktor von p = 5,67 % (rote Linie Abb. 1) die geringste Impedanz bei 210 Hz besitzt. In beiden Fällen steigt die Impedanz schrittweise in beide Richtungen an, mit der Besonderheit, dass die Impedanz bei Frequenzen unter 189 Hz kapazitiver Art und bei höheren Frequenzen induktiver Art ist. Genau dieser induktive Charakter ist es, der bei Oberschwingungsfrequenzen der 5. Ordnung oder höher die Möglichkeit verhindert, dass bei irgendeiner dieser Frequenzen ein Resonanzeffekt auftritt. Ein Schlüsselparameter für die ordnungsgemäße Funktion des Bandstoppfilters ist jedoch auch der Wert dieser Impedanz bei den verschiedenen Oberschwingungsfrequenzen. Dementsprechend ist in dem Impedanz-Frequenz-Diagramm der Abb. 1 eindeutig der Impedanzunterschied der einzelnen Abstimmungen bei einer Oberschwingung von 250 Hz erkennbar, was wie bereits erwähnt, den am häufigsten anzutreffenden Spannungs- oder Frequenzoberschwingungen in Stromnetzen entspricht. Bei p = 5,67 % beträgt der Impedanzwert praktisch nur die Hälfte als bei einem Verdrosselungsfaktor von p = 7 %.

Fig. 1 Gráfica impedancia-frecuencia de un filtro de rechazo con p = 7 % (189 Hz) y p = 5,67 % (210 Hz)

Abb. 1 Impedanz-Frequenz-Diagramm eines Bandstoppfilters mit einem Verdrosselungsfaktor von p = 7 % (189 Hz) und p = 5,67 % (210 Hz)

Was ist die wichtigste Folge des Impedanzunterschiedes zwischen beiden Abstimmungsfrequenzen? Man kann einfach daraus schlussfolgern, dass die Absorption der Oberwelleströme im Netz bei p = 5,67 % höher sein wird als bei p = 7 %. Dies könnte als Vorteil für die Anlage gelten, wenn es nicht gleichzeitig damit verbunden wäre, dass der Oberschwingungsgehalt der 5. Ordnung ab dem Netzanschlusspunkt der Batterie geringer ist als das bei einer Batterie mit ähnlicher Leistung, jedoch mit einer Abstimmungsfrequenz von p = 7 %, der Fall wäre; daher kann man aufgrund der Erfahrungen und insbesondere angesichts der Eigenschaften der Netze, die sich häufig weit von den idealen Voraussetzungen entfernen, sagen, dass dieser Eindruck in vielen Fällen nicht der Realität entspricht.

Der Einsatz von passiven Oberwellenfiltern sollte im Vorfeld stets genau überprüft werden, da ihr Verhalten von den Eigenschaften des jeweiligen Netzes abhängig ist. Aus diesem Grund sollte dies auch bei der Angleichung eines Filters mit einer Abstimmungsfrequenz von 210 Hz an einen Filter mit einer Abstimmungsfrequenz von 225 Hz – also die übliche Frequenz von Absorptionsfiltern für Oberwellenströme in 50-Hz-Netzen der 5. Ordnung – berücksichtigt werden, was allerdings nur äußerst selten der Fall ist. Demzufolge ist es wesentlich schwieriger, den tatsächlichen Verbrauch einer Batterie mit Filtern des Typs p = 5,67 % als den Verbrauch einer ähnlichen Batterie mit Filtern des Typs p = 7 % zu bestimmen, obwohl sie im selben Netz installiert werden.

Andere Auswirkungen der Filterabstimmung

Es müssen noch andere Punkte beachtet werden. Ein wesentlicher Punkt, den es hinsichtlich eines möglichen Mehrbrauchs der Oberschwingungsströme bei einem Verdrosselungsfaktor von 5,67 % zu beachten gilt, ist, dass die Elemente, insbesondere die Filterdrossel und der zugehörige Kondensator, für die jeweilige Überlast, Stromstärke und Temperatur ausgelegt sein müssen. Und dies ist der Punkt, der uns beim Einbau dieser Filter vor die größten Probleme stellt. Im konkreten Fall der Filterdrosseln – wie auch im Falle einer Leistung von p = 7 %, sofern die Auslegung nur unter Berücksichtigung dieses Wertes erfolgt – ist das Ergebnis eine kleinere, leichtere und somit auch kostengünstigere Filterdrossel. Dieser Anreiz kann auch insofern für die Kondensatoren gelten, dass der Überspannungswert, dem sie ausgesetzt werden, 25 % weniger als bei einem Verdrosselungsfaktor von p = 7 % betragen wird, was die Verwendung von Kondensatoren mit niedriger Nennspannung zu rechtfertigen scheint. Um es auf den Punkt zu bringen: es besteht die Gefahr, dass die aus empfindlicheren Elementen bestehende Batterie wesentlich höheren harmonischen Lasten ausgesetzt wird, was unweigerlich zu einer rascheren Abnutzung als bei einer Batterie mit einem Verdrosselungsfaktor von p = 7 % führen wird.

Der nach Ansicht von CIRCUTOR wichtigste Punkt, den es unbedingt zu berücksichtigen gilt, ist allerdings der Einfluss der Kapazität der Kondensatoren auf die Abstimmung der Reihenschaltung aus Filterdrossel und Kondensator (siehe Formel der Abbildung 2).

Fig. 2 Fórmula para el cálculo de la frecuencia de resonancia de un circuito serie L-C

Abb. 2 Formel für die Berechnung der Resonanzfrequenz einer Reihenschaltung L-C

Daraus lässt sich einfach ableiten, dass die Abnahme der Kapazität des Kondensators zu einer höheren Resonanzfrequenz der Baugruppe führen wird. Kondensatoren sind Elemente, deren Kapazität entweder durch die Art der Benutzung (Spannung, Temperatur, Impulse der Schaltspiele,…) oder aufgrund des natürlichen Schwundes des Polypropylen-Nichtleitermaterials im Laufe der Zeit abnimmt. Ein und derselbe Kapazitätsverlust bei einem Filter von p = 5,67 % und einem Filter von p = 7 % hat zur Folge, dass sich der erste Filter wesentlich mehr dem Bereich der 5. Ordnung annähert als der zweite Filter. Dabei gilt, je mehr sich die Frequenz dieser Ordnung annähert, desto höher ist die Aufnahme von Blindleistung und somit auch die Überlast, die wiederum eine stärkere Abnutzung zur Folge hat. Das heißt, der Sicherheitsfaktor in Bezug auf das Phänomen des Kapazitätsverlustes ist bei einem Filter mit p = 7 % wesentlich höher.

Schlussfolgerungen für die richtige Auswahl der Kondensatorbatterien

Als logische Konsequenz empfiehlt CIRCUTOR daher die Verwendung von Filtern des Typs p = 7 % anstelle von p = 5,67 % in allen Anlagen, in denen dies aufgrund des hohen Oberschwingungsgehaltes erforderlich ist.

Ziel dieser Empfehlung ist es, Gefahren im Zusammenhang mit dem Kapazitätsverlust der Kondensatoren und das vorzeitige Auftreten von Überströmen der Kondensatorbatterie zu vermeiden. Darüber hinaus möchten wir darauf hinweisen, dass wie bei allen technischen Einrichtungen Wartungsarbeiten stets rechtzeitig durchgeführt und entsprechende Korrekturmaßnahmen zeitnah umgesetzt werden sollten, damit die vollständige Zerstörung der Einrichtungen und somit höhere wirtschaftliche Verluste vermieden werden.

Energiemanagement und Steuerung bei Autovertragshändlern

am .

Gestión y Control energético

Beispiel für Energieeinsparungen bei einem  Citroën-Vertragshändler

3SL Aplicaciones Integrales  Eléctricas ist ein auf elektrische Anlagen  spezialisiertes Unternehmen.  Aufgrund stark gestiegener  Stromkosten und der auf dem Binnenmarkt herrschenden  Nachfrage widmen wir  uns ganz besonders der  Energieberatung, um unseren  Kunden eine verbesserte  Effizienz ihrer elektrischen Anlagen anbieten zu können.
www.tressl.es

 

Art der Anlage:
Autovertragshändler  CITROËN GARAJE ELOY

  • m2 Ausstellungsfläche: 1305
  • m2 Werkstattfläche: 4085
  • m2 Bürofläche: 330
  • m2 Lagerfläche: 500
  • Anschlusstarif: 3,0 A
  • Vertriebsunternehmen: Endesa
  • Vertragsleistung: 175 kW
  • Jahresverbrauch in kW-Euro 2012: ca.  260 000 kW – 55 000 €  
 

Zur Optimierung der  Verbräuche der Anlagen erstellten wir in den  letzten 5 Jahren ein technisches Team,  um ein Energiemanagementsystem  zur Überwachung  von Strom, Gas, Wasser,  Stickstoff usw.  zu entwickeln.

Wir richteten eine Fernbedienung der  installierten Geräte via WEB ein, wobei  alle Daten auf einem sicheren Zentralserver  gespeichert werden . Diese Daten werden anschließend für eine Analyse  verwendet, um die Geräte anzupassen und  die höchstmögliche Effizienz zu erreichen.  Auf diese Weise werden  erhebliche Energieeinsparungen erreicht,  die zu einer Verringerung der  Gesamtkosten beitragen.

Als Beispiel haben wir hier eine  Anlage, die bei einem  Autovertragshändler eingesetzt wird:

  • Ausstellungsfläche von 1305 m2
  • Werkstattfläche 4085 m2
  • Bürofläche 330 m2
  • Lagerfläche 500 m2

Für die Analyse des Betriebes  dieses Kunden installierten wir Geräte des  Herstellers CIRCUTOR. Zuvor  erfolgte jedoch eine Sichtprüfung  der Anlagen, um festzustellen , welche Punkte hinsichtlich des  Verbrauchs am kritischsten sind. Dabei stellte sich heraus  , dass die Ausstellungsfläche mit  Kundenempfang aufgrund ihrer Quadratmeterzahl und der Orientierung zur Sonne  am schwierigsten zu klimatisieren  war. Wir entschieden uns deshalb dafür , den Verbrauch der dazugehörigen Klimaanlage  und der Beleuchtung zu überwachen. 

 Según el consumo que tenemos en nuestras instalaciones podemos saber la "huella" de CO2 que estamos dejando en la atmosfera
Anhand des Verbrauchs in  unseren  Anlagen  lässt sich der CO2-Abdruck  ermitteln, den wir in der  Atmosphäre hinterlassen

Als Sofortmaßnahme beschlossen wir , den allgemeinen Energieverbrauch durch die Installation von  CIRCUTOR-Geräten an der Hauptschalttafel zu überwachen, um  die tatsächlichen Verbrauchsmengen  mit den vom  Energiehändler in Rechnung gestellten Mengen zu vergleichen und die Blindenergie  und den Leistungsbedarf überwachen zu können etc. 

Die Investitionen in  Management- und Überwachungsausrüstung betrugen weniger als 4000 €  und umfassten ein  EDS-Überwachungsgerät und 4 Leistungsanalyser CVM  MINI im Klimatisierungsschrank.  In der Hauptschalttafel wurde  ein Gerät EDS 3G und ein Leistungsanalyser  CVM MINI installiert.

Ejemplo de como en una misma pantalla del software de control energético de CIRCUTOR PowerStudio
Ein Beispiel dafür, wie auf einem einzigen Bildschirm der  Energiemanagementsoftware  von CIRCUTOR  PowerStudio folgende Kenngrößen überwacht werden können:
• Gesamtverbrauch
• Verbrauch der Klimaeinrichtungen
• Verbrauch der Beleuchtungseinrichtungen der Ausstellungsfläche
• Temperaturen Außen- und Ausstellungsfläche

Im Zusammenhang mit den Verbesserungen  erfolgten Investitionen von weniger als 5000 €,  die sich in drei Bereiche aufgliedern lassen: Erstens  die Verbesserungen der  Klimaautomatik und den  Einbau der Temperaturfühler  und der Steuerrelais für die  Inbetriebnahme der Klimageräte. 

Zweitens den technischen Support  zur Programmierung der Temperaturen  und der zeitlichen Planung für den  Automatikbetrieb der Maschinen und  die Steuerung über WEB aller  Parameter und  Online-Alarmgenerierung.

Der dritte Block bestand aus der Installation  einer Blindlast-Kompensationsanlage  zur Begrenzung der  Erzeugung von Blindenergie. Es wird damit gerechnet,  dass sich die Investitionen in weniger  als einem Jahr amortisieren kann.

Einer der größten Vorteile dieser  Anlage ist es, dass der Benutzer  jederzeit und  von überall auf der Welt den  Zustand seiner Anlage kontrollieren und sogar  beeinflussen kann. Zudem können E-Mails  voreingestellter Alarmzustände versendet werden, um  so mögliche  Störungen oder zu hohe  Stromkosten zu vermeiden.

Die Ergebnisse sind wirklich ermutigend,  da Einsparungen  zwischen 11 % und 24 % (tatsächliche Daten  2012 - 2013) erzielt werden.

Die Daten für den Monat August sind wirklich  überragend. Das Unternehmen erzielte im Vergleich zum Vorjahr eine  Einsparung  von 28,74 % und dies bei  unverändert hoher Geschäftstätigkeit.

 EDS, CVM MINI y la batería de condensadores Serie OPTIM de CIRCUTOR  han sido los productos utilizados en la instalación del concesionario,  para mejorar la eficiencia y el ahorro energético

EDS, CVM MINI und die  Kondensatorbatterie der  CIRCUTOR
-Baureihe OPTIM wurden in den Einrichtungen des Autovertragshändlers  eingesetzt,  
um die Effizienz und  Energieeinsparungen zu verbessern.

EDS / EDS 3G, Neue Datenlogger mit  integriertem Webserver  und Abfrage 365 Tage im Jahr 

Ein einfaches und leistungsstarkes Gerät für den  industriellen Einsatz, das mittels  integriertem Web- und XML-Server alle  elektrischen Kenngrößen der  Leistungsanalyser und anderer Geräte des  Bereiches anzeigen kann, die im direkten Zusammenhang mit der  Messung des Verbrauchs von Strom, Wasser,  Gas usw. stehen.

CVM MINI,  Dreiphasen-Leistungsanalyser 

Der EINZIGE Leistungsanalyser, der an  Schalttafeln mit 3-Module-DIN-Schienen angepasst werden kann. 

Das Gerät ermöglicht die Messung, Berechnung und Anzeige der wichtigsten  elektrischen Kenngrößen in  symmetrischen und asymmetrischen dreiphasigen Netzen  als tatsächlicher Effektivwert.

OPTIM 1, Kondensatorbatterie

Bei den automatischen Blindlast-Kompensationsanlagen  der Baureihe OPTIM handelt es sich um Geräte zur  automatischen Kompensation von Blindleistung  in Netzen mit  stark schwankenden Lasten und kurzzeitigen  Leistungseinbrüchen  mittels Schützschaltung. 

Ihre einfache Installation, Hochtechnologie  und Robustheit machen die Geräte der  Baureihe OPTIM ideal zur Kompensation  der Blindenergie in Installationen mit  stark schwankenden Lasten.

 

Fazit:

Der Einsatz von Geräten für die Überwachung der elektrischen Kenngrößen hilft dabei, folgende  Aspekte genauer zu beleuchten:

  • Die Aufteilung des Verbrauchs (wofür und wann finden Verbräuche statt)
  • Das Lastprofil (wann Verbräuche stattfinden)

Auf diese Weise können anhand der Daten, Berichte und Diagramme die geeigneten Maßnahmen getroffen werden, um:

  • die Installationen zu optimieren und permanent zu überwachen, gleichzeitig die Wartungseigenschaften und Zuverlässigkeit zu erhöhen
  • erhebliche Einsparungen zu erreichen und ihre Auswirkungen auf die jährlichen Stromkosten zu verringern
  • Verbräuche und Stromkosten sowohl für die gesamte Anlage als auch  unterteilt in einzelne Nutzungsbereiche (Beleuchtung, Klimaeinrichtungen, Antriebstechnik usw.) vorherzusehen und zu prüfen

Mithilfe der in diesem Bericht genannten Maßnahmen werden voraussichtliche Einsparungen von 11 bis 24 % erreicht,  allerdings stellen wir auch ein ausführliches Dokument mit der Bezeichnung „Dossier-3SL-FAHRZEUGAUSSTELLUNGS- UND  VERKAUFSBEREICH “ zur Verfügung, aus dem Kostenvorteile der Investitionen von 61 % hervorgehen (jährliche Einsparungen von  13000 Euro), was sich in Bezug auf den Gesamtverbrauch des Betriebes in einer Einsparung von 23,6 % bei der  Jahresstromrechnung niederschlägt.

 

Gesamtverbrauch von Blindleistung in Euro

Consumo total de energía reactiva en Euros
Um die Erzeugung von und Kosten für  Blindleistung zu verhindern, wurde eine Batterie zur  Blindstromkompensation der Baureihe OPTIM  von CIRCUTOR installiert.
Es wird damit gerechnet, dass sich die Investition in  weniger als einem Jahr amortisieren kann.

Gesamtstromverbrauch in Euro

Consumo total de energía eléctrica en Euros
Vergleich der Energieeinsparungen in Euro der Jahre  2012 und 2013.
Es wurden Reduzierungen zwischen 11 % und 24 % erreicht  
Es ist zu sehen, dass ab Juni (Monat,  in dem das Energiesparsystem  vollständig eingerichtet wurde) der Stromverbrauch  in Euro verringert werden konnte. Das Gleiche gilt auch für  die Darstellung des Blindleistungsverbrauchs.
Se han obtenido unas reducciones del 11% al 24%

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Energiemanagement in mexikanischen Banken

am .

Gestión bancaria en México

Die Bedeutung eines wirksamen Energiemanagements

Ein geeignetes Energiemanagement  erhält eine immer größere Bedeutung , sodass CIRCUTOR in Zusammenarbeit  mit einer der größten mexikanischen  Bankgruppen ein  Überwachungs- und Aufzeichnungssystem entwickelt hat.  Diese Bankgruppe ist in über  160 Ländern vertreten und somit eines der weltweit  führenden Branchenunternehmen. 

Aufgrund der Notwendigkeit zur  rationellen Nutzung von Strom, beschloss die  Bankengruppe, ein  System zur Messung und Aufzeichnung von  Energie in über 200 Niederlassungen  im Bezirk der Hauptstadt Mexiko einzurichten.

El contador CIRWATT B permite almacenar datos del suministro eléctrico,  controlar los excesos puntuales de demanda y corregir desviaciones.
Der Elektrizitätszähler CIRWATT B ermöglicht  das Speichern der  Energiedaten,  
die Kontrolle von Bedarfsspitzen  und die Korrektur von  Abweichungen.

Hauptziel des Projektes ist die  Erfassung des  Stromverbrauchs durch ein Scada-System, um die einzelnen  Verbrauchsgewohnheiten der  Filialen zu vergleichen und Verbesserungsmaßnahmen  im Rahmen des  Energieeffizienzmanagements einführen zu können. Über dieses System  (Power Studio Scada) wird der  Energieverbrauch der Filialen nach  Fläche zusammengestellt. Jede von ihnen führt monatliche  Simulationen der  Stromrechnung durch und nimmt so die  von dem staatlichen Energiekonzern Comisión Federal  de Electricidad (CEF) zugeschickte Stromrechnung vorweg. Auf diese Weise kann ganz einfach  eine Liste der Filialen mit höherem und  niedrigerem Verbrauch erstellt werden, um festgestellte  Verbrauchsgewohnheiten zu korrigieren und sogar  Verbesserungen vorzuschlagen.  Neben der Erfassung des Energieverbrauchs speichern die  installierten Geräte  Stromversorgungsdaten wie die vom CEF bereitgestellte  Spannung oder die  Leistung – ein Umstand, der es ermöglicht, Bedarfsspitzen zu steuern  und Abweichungen zu  korrigieren.

Gestión bancaria en México

Unser neuer Energiezähler CIRWATT B PREMIUM ist in der Lage,  sämtliche erforderlichen elektrischen Kenngrößen zu erfassen  und diese an das dazugehörige  Überwachungs- und Kontrollsystem „Power Studio  Scada“ zu übertragen. Das System kann über einen direkten  Anschluss an ein lokales Netzwerk (LAN) vollständig  in jeder  Bankfiliale implementiert werden, sodass jede Filiale über ihr  eigenes, individuelles Managementsystem  verfügt.

Bei jedem Energieeinsparungs- und -effizienzmanagementprojekt  ist es wichtig,  über ein robustes und zuverlässiges System zu verfügen,  das eine Gesamtübersicht über die  Anlage geben kann, um  intuitiv und zeitnah Korrekturmaßnahmen durchzuführen.  Dank der Lösung von CIRCUTOR  muss nicht mehr erst die  Stromrechnung abgewartet werden,  sondern es können die verbrauchte Energie  oder Leistung jederzeit und für jeden Zeitabschnitt  angezeigt werden. Auf diese Weise  wird ganz einfach überprüft, ob die  Anlage  effizient arbeitet,  ob die  vereinbarte Leistung auch bereitgestellt  wird oder ob Beleuchtung  und Klimaanlage  den tatsächlichen Erfordernissen  entsprechen .

Gestión bancaria en México

CIR-MEX ist die  Vertriebsgesellschaft  mit der größten Erfahrung  im Bereich der Integration  von Datenüberwachungs-  und -erfassungssystemen von Circutor in  Mexiko. Dieses Projekt wurde  dank ihrer umfassenden Erfahrung  auf diesem Gebiet umgesetzt.  CIRCUTOR ist fest überzeugt von dieser  Art von Lösungen, dank derer sowohl bei Kunden  mit mittlerem als auch bei  Kunden mit hohem Stromverbrauch  eine verbesserte Energieeffizienz und  Einsparungen erzielt werden können.

Folglich können wir versichern,  dass die Energiemanagementsysteme  von CIRCUTOR jede Art von  Unternehmen mit den Werkzeugen ausstattet , die erforderlich sind, um einen hohen Energieeffizienzgrad  zu erreichen. Der Erfolg des  Bankenprojekts ist ein gutes Beispiel  dafür.

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